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Kündigung des Arbeitsvertrages – Arbeitsrecht in München

Unsere Stärken:

  • bestmögliche Ergebnisse und aufgrund unseres Know-hows aus der jahrerlangen Begleitung unserer Mandanten in Prozessen des Kündigungsschutzes der Arbeitnehmer und in Kündigungsprozessen der Arbeitgeber
  • umfassende Erfahrung aus Sicht der Arbeitnehmer sowie aus Sicht der Arbeitsgeber und im Umgang mit den Arbeitsgerichten
  • maßgeschneiderte, kompetente Beratung
  • deutschlandweite Vertretung Ihrer Angelegenheit
  • möglichst papierlose und zügige Bearbeitung Ihres Mandats

Kein Arbeitnehmer möchte ein Schreiben erhalten, dass die Kündigung seines Arbeitsvertrages beinhaltet. Aber auch als Arbeitgeber lässt man ungern die besten Arbeitnehmer ziehen und erhält seinerseits die Kündigung eines Arbeitnehmers. Egal auf welcher Seite eine Kündigung ausgesprochen wird, häufig ist die Kontaktaufnahme zu einem Rechtsanwalt / Fachanwalt für Arbeitsrecht die logische Folge.

 

Jedenfalls hat aber jeder Arbeitnehmer grundsätzlich das Recht, sich einen anderen Arbeitsplatz zu suchen und seinen bestehenden Arbeitsvertrag zu kündigen – die legitimen Gründe hierfür sind mannigfaltig.

 

Probleme mit Ihren Aufhebungsvertrag? Wir helfen Ihnen hier.

 

Unsere Rechtsanwälte für Arbeitsrecht blicken auf einen reichen Erfahrungsschatz an wirksamen und unwirksamen Kündigungen von Arbeitsverhältnissen zurück.

Eine Kündigung kann von einem der beiden Vertragsparteien also sowohl durch den Arbeitgeber als auch durch den Arbeitnehmer ausgesprochen werden. Das Gesetz unterscheidet hierbei zwischen ordentlicher und außerordentlicher Kündigung.

Ordentliche Kündigung durch den Arbeitnehmer

Bei einer ordentlichen Kündigung wird das Arbeitsverhältnis fristgemäß gekündigt. Der Arbeitnehmer muss die Kündigung – im Gegensatz zur außerordentlichen Kündigung - nicht begründen. Je nach Dauer der einzuhaltenden Kündigungsfrist kann die Zeit bis zum tatsächlichen Ausscheiden aus dem Unternehmen einige Monate dauern. Nicht immer ist eine sofortige Beurlaubung des kündigenden Mitarbeiters durch den Arbeitgeber die Folge einer ausgesprochenen Kündigung.

Ordentliche Kündigung durch den Arbeitgeber

Ein Arbeitgeber, der seinen Angestellten ordentlich kündigen will, muss hingegen Gründe finden und seine Kündigung rechtfertigen, sobald das Kündigungsschutzgesetz auf das zugrunde liegende Arbeitsverhältnis Anwendung findet. Musterschreiben für eine Abmahnung finden Sie hier.

 

Das Kündigungsschutzgesetz kommt zum Tragen, wenn:

1. der Arbeitnehmer mindestens sechs Monate ohne Unterbrechung im Betrieb des Arbeitgebers beschäftigt war (§ 1 Abs. 1 KSchG) und

2. im Betrieb mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigt sind (§ 23 KSchG).

 

Findet das Kündigungsschutzgesetz keine Anwendung, muss der Arbeitgeber die Kündigung auch nicht begründen.

Außerordentliche Kündigung - § 626
BGB Fristlose Kündigung aus wichtigem Grund

Der Arbeitsvertrag kann von jedem Vertragsteil aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden, wenn Tatsachen vorliegen, auf Grund derer dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile die Fortsetzung des Dienstverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung des Dienstverhältnisses nicht zugemutet werden kann. Die Kündigung kann hierbei nur innerhalb von zwei Wochen erfolgen. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem der Kündigungsberechtigte von den für die Kündigung maßgebenden Tatsachen Kenntnis erlangt. Lesen Sie hier zu Arbeitszeitbetrug unseren Artikel.

Außerordentliche Kündigung durch den Arbeitnehmer

Will ein Arbeitnehmer den Arbeitsvertrag außerordentlich kündigen, braucht er dafür einen „wichtigen Grund“ der es ihm nicht zumutbar erscheinen lässt, den Ablauf einer sonst einzuhaltenden Kündigungsfrist abzuwarten. Ein „wichtiger Grund“ seitens des Arbeitnehmers liegt beispielsweise bei einer sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz vor.

Außerordentliche Kündigung durch den Arbeitgeber

Auch ein Arbeitgeber braucht einen „wichtigen Grund“ der es ihm nicht zumutbar erscheinen lässt, den Ablauf einer sonst einzuhaltenden Kündigungsfrist abzuwarten, um seinen Angestellten außerordentlich zu kündigen.

Solche Gründe für den Arbeitgeber sind z.B.

  • Arbeitsverweigerung
  • Beleidigung des Arbeitgeber
  • Beleidigung des Arbeitgebers
  • Betrug und Diebstahl zulasten des Arbeitgebers

Kündigung des Arbeitsvertrages -Tipps für Arbeitnehmer

  • Anspruch auf Arbeitslosengeld

Bei Erhalt einer ordentlichen Kündigung ist es wichtig, sich möglichst schnell bei der Agentur für Arbeit als arbeitsuchend zu melden, da sonst Kürzungen des Arbeitslosengeldes drohen. Auch bei einer vom Arbeitnehmer selbst ausgesprochenen Kündigung sollte sich der Arbeitnehmer schnellstmöglich bei der Arbeitsagentur melden, denn bei einer selbst ausgesprochenen Kündigung gilt eine bis zu zwölf Wochen dauernde Sperrzeit für die Zahlung von Arbeitslosengeld. Allerdings entfällt diese Sperrzeit bei einer außerordentlichen Kündigung.

 

  • Arbeitszeugnis

Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf ein Arbeitszeugnis und das unabhängig davon, wie lange das Arbeitsverhältnis gedauert hat. Der Arbeitnehmer sollte stets darauf achten, sich vom Arbeitgeber ein qualifiziertes Zeugnis ausstellen zu lassen.

 

Formalien die bei einer Kündigung beachtet werden müssen

  • Schriftform der Kündigung

Sowohl eine ordentliche Kündigung als auch eine außerordentliche Kündigung sowohl durch einen Arbeitnehmer als auch durch einen Arbeitgeber, muss gemäß § 623 BGB der gesetzlichen Schriftform entsprechen, dass heißt sie muss insbesondere eine handschriftliche Unterschrift des Erklärenden aufweisen. Eine mündliche Kündigung, eine Kündigung per E-Mail oder per Fax oder das Einreichen einer Kopie des Kündigungsschreibens reichen für die gesetzliche Schriftform nach § 623 BGB nicht aus. Im Gegensatz zu einem Arbeitgeber, der einem Mitarbeiter kündigt (Arbeitgeberkündigung), muss ein Arbeitnehmer in seiner Kündigung (Arbeitnehmer- oder Eigenkündigung) keine Gründe dafür angeben, warum er seinen Arbeitgeber verlassen will.

 

  • Zugangsnachweis der Kündigung

Um nachweisen zu können, dass die Kündigung auch angekommen ist, sollte die Kündigung entweder persönlich beim Vorgesetzten oder in der Personalabteilung abgegeben werden und der Kündigende sollte sich den Eingang der Kündigung mit Datumsangabe bestätigen lassen bzw. einen Zeugen zur Übergabe mitnehmen. Wer das Kündigungsschreiben nicht persönlich abgeben will, kann es auch per Boten, per Einschreiben oder Postzustellungsurkunde versenden.

 

  • Kündigungsfristen

Kündigungsfristen im Arbeitsverhältnis sind selbstverständlich einzuhalten. Die Kündigungsfristen ergeben sich häufig direkt aus dem Arbeitsvertrag oder einem geltenden Tarifvertrag. Sind im Arbeitsvertrag keine Kündigungsfristen geregelt bzw. findet ein Tarifvertrag auf das Arbeitsverhältnis keine Anwendung, so gilt § 622 BGB. Die Kündigungsfrist beträgt hiernach vier Wochen bis zum 15. des Monats oder bis zum Monatsende. Sind Sie sich nicht sicher, welche Kündigungsfrist für Ihren Arbeitsvertrag gilt, sollten Sie sich an einen Rechtsanwalt oder einen Fachanwalt für Arbeitsrecht wenden, bevor Sie Ihre Kündigung abschicken. Die Anwälte der Kanzlei Fritschi freuen sich auf Sie.

Beispiel des Inhalts einer Muster-Kündigung eines Arbeitsvertrags

„Sehr geehrte(r) Frau/ Herr …,

 

hiermit kündige ich zum … das mit Ihnen abgeschlossene Arbeitsverhältnis unter Wahrung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist von … Wochen zum Quartalsende (Monatsende, Jahresende).

 

Zeitgleich bitte ich um die Vergütung des mir zustehenden Resturlaubs über … Tage meines Jahresurlaubs und um die Anfertigung eines qualifizierten Arbeitszeugnisses.

...“

 

Hier finden Sie allgemeine Informationen zum Arbeitsrecht.

Familienrecht & Scheidungsanwalt in München - Ihr Anwaltskanzlei Fritschi aus Bogenhausen Inhaber Rechtsanwalt Jürgen Fritschi

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