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Tipps für Arbeitnehmer

  • Reaktion auf eine Kündigung

Viele Menschen reagieren besonders emotional auf eine Kündigung. Wichtig ist zunächst, dass Sie Ruhe bewahren und keine weiteren Vereinbarungen mit Ihrem Arbeitgeber unterschreiben, insbesondere auch keinen Aufhebungsvertrag. Dieser entzieht Ihnen jegliche Anspruchsgrundlagen.

Da eine sofortige Beurlaubung bei einer ausgesprochenen Kündigung nicht immer gewährt wird, sollten Sie ihre Aufgaben weiterhin pflichtgemäß erfüllen, sonst bieten Sie Ihrem Arbeitgeber weitere Kündigungsgründe.

Wenn Sie Ihre Kündigung für ungerechtfertigt halten und allgemeinen oder besonderen  Kündigungsschutz genießen, gibt Ihnen der Gesetzgeber im Kündigungsschutzgesetz die Möglichkeit zur Kündigungsschutzklage. Ziel dieser ist es festzustellen, dass die Kündigung unwirksam ist.

Für die Klageerhebung besteht eine Frist von 3 Wochen ab Zugang der schriftlichen Kündigung.

Wir raten Ihnen daher, möglichst zeitnah nach Erhalt der Kündigung einen Anwalt aufzusuchen, da Ihre Ansprüche mit Ablauf dieser Frist nicht mehr durchsetzbar sind.

 

  • Kündigungsschutz

Der allgemeine Kündigungsschutz kommt zum Tragen, wenn:

1. der Arbeitnehmer mindestens sechs Monate ohne Unterbrechung im Betrieb des Arbeitgebers beschäftigt war (§ 1 Abs. 1 KSchG) und

2. im Betrieb mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigt sind (§ 23 KSchG).

Ein besonderer Kündigungsschutz gilt für Betriebsräte, Schwangere und schwerbehinderte Menschen und Auszubildende.

 

  • Ziel der Kündigungsschutzklage

Häufig haben gekündigte Arbeitnehmer kein Interesse an der Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses.

In derartigen Fällen können Sie regelmäßig nur durch eine Kündigungsschutzklage eine angemessene Abfindung erreichen. Ohne fristgemäße Einreichung einer Kündigungsschutzklage, dass heißt innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung, verfällt ein etwaiger Anspruch auf Abfindung.

Anspruch auf Arbeitslosengeld

Bei Erhalt einer ordentlichen Kündigung ist es wichtig, sich möglichst schnell bei der Agentur für Arbeit als arbeitsuchend zu melden, da sonst Kürzungen des Arbeitslosengeldes drohen. Auch bei einer vom Arbeitnehmer selbst ausgesprochenen Kündigung sollte sich der Arbeitnehmer schnellstmöglich bei der Arbeitsagentur melden, denn bei einer selbst ausgesprochenen Kündigung gilt eine bis zu zwölf Wochen dauernde Sperrzeit für die Zahlung von Arbeitslosengeld. Allerdings entfällt diese Sperrzeit bei einer außerordentlichen Kündigung.

Arbeitszeugnis

Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf ein Arbeitszeugnis und das unabhängig davon, wie lange das Arbeitsverhältnis gedauert hat. Der Arbeitnehmer sollte stets darauf achten, sich vom Arbeitgeber ein qualifiziertes Zeugnis ausstellen zu lassen.

Familienrecht & Scheidungsanwalt in München - Ihr Anwaltskanzlei Fritschi aus Bogenhausen Inhaber Rechtsanwalt Jürgen Fritschi

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