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Unser Muster Arbeitsvertrag

Die Nutzung eines Vertragsmusters kann und wird zu keiner Zeit die konkrete, juristisch fundierte Beratung im Einzelfall ersetzen.


Die nachfolgende Muster-Vereinbarung dient lediglich der Orientierung über mögliche Klauseln eines Vertrages. Ein Muster zur Aufhebung des Arbeitsvertrags finden Sie hier.

Gesetzesbuch - Muster Arbeitsvertrag Bild Unser Muster Arbeitsvertrag

Arbeitsvertrag

 

zwischen

....................................................................................................................

  • der/die Arbeitgeber/in – im Folgenden Arbeitgeber –

und

....................................................................................................................

– der/die Mitarbeiter/in – im Folgenden Mitarbeiter –

§ 1 Beginn des Arbeitsverhältnisses, Probezeit

  1. Das Arbeitsverhältnis beginnt am .............................. .

  2. Die ersten sechs Monate gelten als Probezeit. Während dieser Zeit kann das Arbeitsverhältnis beiderseits mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.

§ 2 Tätigkeit

Der Mitarbeiter wird eingestellt als .................................

§ 3 Arbeitszeit

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt ......... Stunden.

§ 4 Vergütung

Der Mitarbeiter erhält für die Arbeitsleistung einen Stundenlohn von .................... EUR brutto.

Über die geleisteten Arbeitsstunden hat der Mitarbeiter einen Stundennachweis zu führen, den der dem Arbeitgeber täglich/wöchentlich zur Kontrolle und Gegenzeichnung vorzulegen ist.

Die Vergütung ist jeweils am Letzten eines Monates Monats fällig und wird bargeldlos durch Überweisung auf das Konto des Mitarbeiters gezahlt.

§ 5 Über- und Mehrarbeit

Ansprüche auf Vergütung von Mehrarbeit bestehen nur, wenn die Tätigkeit vom Arbeitgeber angeordnet oder genehmigt worden ist. Grundsätzlich soll Mehrarbeit durch Freizeit ausgeglichen werden.

§ 6 Arbeitsverhinderung / Entgeltfortzahlung

  1. Der Mitarbeiter ist verpflichtet, jede Arbeitsverhinderung und ihre voraussichtliche Dauer unverzüglich dem Unternehmen anzuzeigen und dabei gleichzeitig auf etwaige dringliche Arbeiten hinzuweisen.

  2. Im Falle der Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit ist der Mitarbeiter verpflichtet, spätestens am dritten Arbeitstag eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer vorzulegen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, ist der Mitarbeiter verpflichtet, innerhalb von drei Tagen eine neue ärztliche Bescheinigung einzureichen.

  3. Ist der Mitarbeiter unverschuldet arbeitsunfähig erkrankt, leistet der Arbeitgeber für die Dauer von sechs Wochen Entgeltfortzahlung nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen.

§ 7 Urlaub

Der Mitarbeiter erhält kalenderjährlich einen Erholungsurlaub von ....... Arbeitstagen im Kalenderjahr. Der Urlaub wird in Abstimmung mit dem Mitarbeiter vom Arbeitgeber festgelegt. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

§ 8 Haftung

Verursacht der Mitarbeiter durch eine schuldhafte Pflichtverletzung einen Schaden, so hat der Mitarbeiter im Falle einfacher Fahrlässigkeit den Schaden zur Hälfte, höchstens jedoch bis zum Betrag einer gewöhnlichen Monatsvergütung zu ersetzen. Bei grober Fahrlässigkeit hat der Mitarbeiter den Schaden voll zu tragen, jedoch der Höhe nach beschränkt auf den dreifachen Betrag der gewöhnlichen Monatsnettovergütung. Die Haftung für Fahrlässigkeit besteht nur für solche Schäden, die nicht durch eine – von dem Arbeitgeber abzuschließende – Betriebshaftpflichtversicherung gedeckt werden können. Diese Grundsätze geltend entsprechend bei Schadensersatzansprüchen Dritter. Bei Vorsatz haftet der Mitarbeiter unbeschränkt.

§ 9 Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Die Kündigungsfrist beträgt für beide Vertragsparteien vier Wochen zum Ende eines Kalendermonats. Die Verlängerung der Kündigungsfristen nach Alter und Beschäftigungsjahr richtet sich nach den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften.

§ 10 Ausschlussfristen

  1. Alle beiderseitigen Ansprüche aus dem bestehenden Arbeitsverhältnis müssen innerhalb von sechs Monaten nach Fälligkeit schriftlich geltend gemacht werden.

  2. Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses verkürzt sich die Frist nach Abs. 1 auf zwei Monate. Lehnt die Gegenseite den Anspruch ab oder erklärt sie sich nicht innerhalb von einem Monat nach Geltendmachung des Anspruches, so verfällt dieser, wenn er nicht innerhalb von zwei Monaten nach der Ablehnung oder dem Fristablauf gerichtlich geltend gemacht wird. Dies gilt nicht für Zahlungsansprüche des Mitarbeiters, die während eines Kündigungsprozesses fällig werden und von seinem Ausgang abhängen. Für diese Ansprüche beginnt die Verfallfrist von zwei Monaten nach rechtskräftiger Beendigung des Kündigungsschutzverfahrens.

§ 11 Nachweisgesetz

Der Mitarbeiter bestätigt durch seine Unterschrift, eine vom Arbeitgeber unterschriebene Ausfertigung dieses Arbeitsvertrages ausgehändigt bekommen zu haben.

 

........................................            ..................................              ...................................

(Ort, Datum)                                 (Arbeitgeber)                            (Mitarbeiter)

 

 

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