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Was gehört in einen Arbeitsvertrag?

Da in Deutschland Vertragsfreiheit herrscht, wird die Gestaltung des Arbeitsvertrages lediglich durch entgegenstehende gesetzliche Regelungen wie zum Beispiel Arbeitnehmerschutzbestimmungen und Tarifverträge begrenzt. Es ist daher sinnvoll, bestimmte Punkte in den Vertrag aufzunehmen oder genauer darin zu regeln.

 

So gewährleisten Sie die Gültigkeit des Arbeitsvertrages und können sich bei rechtlichen Schwierigkeiten auf diesen beziehen.

Was gehört in einen Arbeitsvertrag ? Beachten Sie wichtige Punkte, bevor Sie einen Arbeitsvertrag unterschreiben.

Überblick über die wichtigsten Inhalte im Arbeitsvertrag

 

Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht über die Aspekte, die im Arbeitsvertrag unbedingt abgedeckt werden sollten (sofern sie für das Unternehmen relevant sind), um für beide Parteien – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – eine sichere Grundlage zu schaffen. Sie benötigen einen Anwalt im Arbeitsrecht? Besuchen Sie unsere Seite Arbeitsrecht in und um München.

 

Vertragsparteien

Halten Sie den vollständigen Namen und die Anschrift von Arbeitnehmer und Arbeitgeber genau fest.

 

Arbeitszeit

Einige der im Folgenden genannten Punkte scheinen selbstverständlich, und doch kommt es immer wieder vor, dass wichtige Regelungen zur Arbeitszeit im Arbeitsvertrag weggelassen werden.

 

Achten Sie daher besonders auf diese Punkte:

  • Wann beginnt die Anstellung? Wann endet sie (bei befristeten Verträgen)?
  • Gibt es eine Probezeit? Wenn ja, wann endet sie?
  • Wie viele Stunden werden täglich/wöchentlich gearbeitet?
  • Wann beginnt die Arbeit, wann endet sie? Gibt es eine Kernarbeitszeit?
  • Wie sind Überstunden geregelt? Können Sie durch Freizeit ausgeglichen werden? Werden sie bezahlt?
  • Wie viele Urlaubstage gibt es? Sind Abstimmungen zum Urlaub innerhalb der Abteilungen erforderlich? Gibt es bestimmte Zeiträume, in denen man Urlaub nehmen muss (z.B. Betriebsurlaub)?

Weitere Informationen über Arbeitszeitbetrug finden Sie hier.

Was gehört in einen Arbeitsvertrag ? Sie haben Fragen zu Ihren Arbeitsvertrag? Kanzlei Fritschi ist für Sie da.

Tätigkeitsbereich

Inhalt und Umfang der Tätigkeiten werden im Arbeitsvertrag vereinbart. Das Weisungsrecht des Arbeitgebers ist an diesen Rahmen gebunden. (Erklärung Umfang Weisungsrecht). Aus Arbeitgebersicht ist es daher immer von Vorteil, die Aufgabenbeschreibung allgemein zu halten, damit er den Arbeitnehmer auch in anderen Bereichen einsetzen kann und damit sein Weisungsrecht nicht zu sehr eingeschränkt wird.

 

Das ist auch der Grund, warum im Arbeitsvertrag häufig eine Versetzungsklausel aufgenommen wird, z.B. in folgender Form:

 

Der Arbeitnehmer wird als … eingestellt. Der Arbeitgeber behält sich vor, den Arbeitnehmer auch in … einzusetzen.

 

Ist die Tätigkeit mit häufigen Reisen verbunden, sollte es auch dazu konkrete Regelungen geben, denn in der Regel bezieht sich die Arbeit auf die Anwesenheit am Unternehmensstandort. Auch Hinweise zur gelegentlichen Nutzung von Homeoffice-Arbeit können in diesem Vertragsbereich ergänzt werden, sofern das eine Option innerhalb des Arbeitsverhältnisses ist.

 

Kündigung bzw. Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Grundsätzlich dürfen die gesetzlichen Kündigungsfristen im Arbeitsvertrag nicht unterschritten werden. Auf Seiten des Arbeitgebers verlängern sich diese mit fortdauernder Betriebszugehörigkeit des Arbeitnehmers. Die gesetzlichen Kündigungsfristen für den Arbeitnehmer bleiben gleich. Sollen sich auch die Kündigungsfristen für den Arbeitnehmer entsprechend verlängern, muss dies im Arbeitsvertrag festgehalten werden.

 

Einen Sonderfall stellen befristete Arbeitsverhältnisse dar, die mit der im Arbeitsvertrag festgehaltenen Zeit enden. Falls hier eine ordentliche Kündigung möglich sein soll, so muss das in jedem Fall in den Arbeitsvertrag aufgenommen werden.

 

Vergütung

Die Vergütung kann pro Monat oder pro Jahr angegeben werden. Falls es Zuschläge gibt (für Feiertage, bestimmte Arbeitszeiten etc.), müssen diese ebenfalls aufgeführt werden. Weiterhin fallen unter die Vergütung Angaben zu Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld sowie evtl. Rückzahlungsklauseln. Der Arbeitgeber kann hier auch spezielle Regelungen zur Lohnzahlung festhalten, z.B. Zahlungen am 5. des Monats für den vergangenen Monat. Gibt es im Arbeitsvertrag keine Hinweise dazu, muss die Zahlung spätestens am ersten Tag des folgenden Monats erfolgen.

 

Vertragsstrafen

Vertragsstrafen können sich auf verschiedene Arbeitsbereiche beziehen, insbesondere auf die Kündigung vor Arbeitsantritt oder die Kündigung trotz vertraglicher Arbeitsverpflichtung von Seiten des Arbeitnehmers.

 

Verschwiegenheitserklärungen

Sie dienen dazu, die geschäftlichen Interessen des Arbeitgebers zu wahren und betreffen unter anderem Kundendaten.

Familienrecht & Scheidungsanwalt in München - Ihr Anwaltskanzlei Fritschi aus Bogenhausen Inhaber Rechtsanwalt Jürgen Fritschi

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